Bürgermeisterin Sabine Promberger erwartet von Käufern des Solvayareals Rücksicht auf sensible Lage des jahrhundertealten Industrieareals
Nachdem Bürgermeisterin Sabine Promberger sehr spät vom Verkauf des ehemaligen Solvayareals verständigt wurde, lud sie umgehend zu einem Infogespräch über die angedachten Pläne der Käufer ein. In einer ersten Runde hielt sich Herr Asamer, einer der maßgeblichen Beteiligten noch sehr verschlossen. Bürgermeisterin Sabine Promberger verdeutlichte die Sensibilität des mitten im Ortszentrum gelegenen Standortes sowohl hinsichtlich Verkehrsbelastungen als auch Lärm- und Umweltbelastungen.
Verkehr, Lärm- und Umweltschutz zentrale Themen
Durch die sensible Lage des jahrhundertealten Industriegebietes mitten im Ortszentrum stellt das Thema Verkehrsbelastung eine zentrale Herausforderung dar. Bürgermeisterin Sabine Promberger drängte deshalb darauf den bestehenden Bahnanschluss wieder zu aktivieren. „Egal, was die Betreiber vorhaben: Der absolute Großteil der An- und Ablieferungen muss über den Bahnanschluss durchgeführt werden. Die engen Zufahrtsstraßen mitten durch Wohngebiete vertragen keinen überbordenden LKW-Verkehr“, untermauert Bürgermeisterin Sabine Promberger ihre Forderung
Einen weiteren Knackpunkt bilden die Lärmbelastung und der Naturschutz. „Die Standards haben sich natürlich seit der Schließung der Solvay verändert. Die Lage im Wohngebiet und die Nähe zu Traun und Traunsee müssen in den Planungen der Käufer Berücksichtigung finden. Auch wenn die Gemeinde nicht die zuständige Behörde ist, werde ich in den Verfahren massiv darauf drängen, dass hier alle Standards zumindest eingehalten werden“, versichert Bürgermeisterin Sabine Promberger
Die Gespräche können erst der Anfang eines umfassenden Prozesses sein, bei dem viele Interessen aufeinander abgestimmt werden müssen. Klar ist, dass die Zukunft des ehemaligen Solvayareals in einem breiten Dialog entwickelt werden muss, bei dem sowohl die Anwohner als auch Umweltbelange eine zentrale Rolle spielen. „Zusätzliche Arbeitsplätze sind für die Gemeinde wichtig. Ich erhoffe und erwarte mir aber von den Käufern einen offenen Umgang und Dialog mit der Bevölkerung und der Gemeinde und werde massiv darauf drängen“, so Bürgermeisterin Sabine Promberger abschließend.